Unser Besuch in St. Leon-Rot...

... mit einer Spende von 5.000.- €

Das Petö-Förderzentrum in St. Leon-Rot ist bereits mehrfach Gegenstand unserer Berichterstattung gewesen. Sie werden sich erinnern, dass der Verein "Menschen für Kinder e.V." (MfK) seit Ende 2014 nach der damaligen Spendenaktion der RTL-Stiftung diesen Verein finanziell unterstützt http://www.menschen-fuer-kinder.de/projekte/petoe-zentrum.html . 

Der Verein "FortSchritt" wird organisiert von der Vorsitzenden des Vereins Susanne Huber und Ihrem überaus engagierten Team www.fortschritt-slr.com/#!team/c2203 .

Kindern und Jugendlichen mit zerebralen Bewegungsstörungen (Spastik, Ataxie und Athetose) wird hier geholfen, um möglichst selbstständig durch das alltägliche Leben zu gehen. Die "Petö Therapie" basiert auf Erfahrungen des ungarischen Bewegungspädagogen Prof. Andreas Petö, wird heute aber noch nicht von den Krankenkassen unterstützt, obwohl die Erfolge sich tatsächlich sehen lassen können. 

Die Konduktorinnen Agnes Kovacs und Andrea Normantas, beide am Petö-Institut in Budapest ausgebildet, vereinen Fachkompetenzen, die in Deutschland auf Berufsfelder wie Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie und Psychotherapie entfallen. In wöchentlichen Therapieeinheiten arbeiten sie mit heute mehr als 90 Kindern und Jugendlichen zwischen zwei und 22 Jahren, die zum Teil aus einem Umkreis von 200 Kilometern Entfernung die Hilfe in Anspruch nehmen.  

Das Angebot von  Fördercamps, d.h. Wochenendübernachtungen bzw. Wochencamps machte nun dringend eine zusätzliche Unterstützungskraft erforderlich, die auf Basis einer Minijob-Stelle bei der Bewältigung der zusätzlichen Aufgaben behilflich ist.

Mit einem Spendenscheck über 5.000 EUR machten sich deshalb die Vorstandskollegen Jens Hebstreit, Matthias Späth, Norbert Schmidt und Martin Vogler Ende Februar auf den Weg in die beschauliche Stadt im Süden des Rhein-Neckar Kreises und ließen sich dort vor Ort die aktuellen Projekte und die sich daraus ergebenden Erfolge erklären.

Mit der Realisierung von Wohneinrichtungen, in denen junge Erwachsene mit zerebralen Bewegungsstörungen gemeinsam mit "gesunden" jungen Erwachsenen wohnen können, gibt es bereits die nächste Idee für ein weiteres Projekt.

 

Wir sind beeindruckt, von einer engagierten Vereinsarbeit für hilfsbedürftige Kindern und deren Familien.