Das Jahr 2019

Weihnachtsgrüße

Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende zu. Ein Jahr, das für unseren Verein viele Höhepunkte, aber leider auch unendliche Tiefen mit sich brachte. Fangen wir mit dem positiven Dingen an. Wir hatten viele Erfolge zu verzeichnen, insbesondere eine sehr erfolgreiche Radtour in einer Gegend, in der wir bisher noch nie mit dem Fahrrad unterwegs waren. Wir konnten hierdurch einen enormen Spendenbetrag sammeln, den wir wie immer eins zu eins unserem satzungsgemäßen Zweck, der Förderung von Kindern in Notlagen, insbesondere Krebs- und Leukämiekranken Kindern, zur Verfügung stellen werden. Viele Menschen haben uns hierbei unterstützt, sei es als ehrenamtlicher Helfer, sei es als Spender, sei es als Firmensponsor, oder einfach als Mitglied. Wie immer haben viele Aktionen für uns durchgeführt, bei Geburtstagen auf Geschenken verzichtet, oder anders an uns gedacht.

Leider hatten wir aber in 2019 auch wieder Schicksalsschläge zu verkraften. So verstarb am Montag direkt nach unserer Radtour unser Vorstandsmitglied und Mitplaner Gerd Füllhas. Seit Jahren hatte er mit seiner Krankheit zu kämpfen, und stellte sich doch uneingeschränkt in den Dienst unserer Sache. Es war ihm ein persönliches Anliegen, unsere Radtour auch 2019 wieder in einem Verpflegungsfahrzeug zu begleiten. Und das, obwohl es ihm kaum noch möglich war, zu laufen und in das bzw. aus dem Auto zu kommen. Am Abend jenes 7. September, nachdem alle Radfahrer zufrieden wieder auf dem Haigerer Haarwasen gelandet waren, konnte jeder, der dabei war, das Lächeln auf seinem Gesicht sehen. Gerd, wir werden sicher nach jeder Radtour an Dich denken, und Du wirst uns von Deiner Wolke sicherlich beobachten.

Doch nicht nur an Gerd denken wir in diesem Moment, sondern auch an die vielen Kinder, für die wir das alles machen. Die Wochen und Monate in Kliniken verbringen, und die sich freuen, wenn wir vor Weihnachten mit Geschenken vorbeikommen. Und Kinder, die wir kennenlernen dürfen, die z.B. im Kinderherzzentrum in Gießen jahrelang auf ein Spenderherz warten müssen. Oder die nach einer Stammzellentransplantation in Gießen oder in Leipzig auf Besserung hoffen. Und in Gedanken sind wir auch bei den Eltern dieser Kinder, die mit großem Mut und  großer Zuversicht Ihren Kindern in dieser Zeit eine Stütze sind.

Lasst uns zusammen weiterhin dafür sorgen, dass wir diesen Menschen zumindest finanziell helfen können und weiterhin die Forschung so großzügig unterstützen können.