Spendenübergaben an MfK

 

Spendenübergabe im Uniklinikum in Gießen

Forschungsarbeit wird weiter unterstützt

Die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Pfeiffer Vacuum Technology AG www.pfeiffer-vacuum.com/de/ in Aßlar ermöglichte eine Scheckübergabe über den Verein Menschen für Kinder e.V. am Universitätsklinikum in Gießen.

Prof. Dr. Dieter Körholz, medizinischer Leiter der Kinderonkologie, freute sich über die Spende in Höhe von 15.000 Euro und erläuterte sachkundig deren Verwendung. Das Geld fließt in eine einzigartige Therapieoptimierungsstudie, bei der Patienten des sogenannten Hodgkin Lymphon, eine bösartige Erkrankung des lymphatischen Systems, über Jahre untersucht werden, um die dramatischen Nebenwirkungen durch Bestrahlung und Chemotherapie zu mindern. Erste Erfolge sind bereits zu verzeichnen. Durch ein neuartiges Medikament ist es gelungen, die Heilungschancen erheblich zu verbessern und Nebenwirkungen wie Unfruchtbarkeit oder die Erkrankung einer anderen Krebsart im Alter weitgehend auszuschließen. Prof. Dr. Körholz berichtete über positive Forschungsergebnisse, die unter anderem durch die jahrelangen und regelmäßigen Spendengelder auch von Menschen für Kinder angeschoben und letztlich erreicht wurden. Entsprechend galt sein Dank auch dem Vorstand der Pfeiffer Vacuum AG, vertreten durch Nathalie Benedikt. Des Weiteren waren Nicole Schöne (Corporate Communications bei Pfeiffer Vacuum) und die Vorstände von MfK Dieter Greilich, Matthias Späth, Norbert Schmidt, Detlef Krentscher sowie Stefan Zeiger bei dem Treffen vor Ort dabei. 

Mit dem Geld soll die dritthäufigste Krebserkrankung bei Kindern weiter eingedämmt und die Heilungsmöglichkeiten optimiert werden. Dabei ist die Uniklinik in Gießen weltweit vernetzt und steht im Forschungsaustausch über Länder und Kontinente hinweg. Die Langzeitstudie, mit einem aufwendigen Patientenregister, Patiententagen, einer eigens in Gießen eingerichteten Spätfolgen-Beratungsstelle und einem Newsletter-Austausch für Patienten, wird teilweise auch von der Deutschen Kinderkrebsstiftung unterstützt.

„Eine erhebliche finanzielle Versorgungslücke ist aber nur durch Spenden wie diese von Pfeiffer Vacuum zu schließen. Ihre Spende muss uns auch weiter ein Ansporn sein, wichtige Forschungen und Studien voranzutreiben, um immer mehr Kinder zu retten und ihnen ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen. In einer Gesellschaft wie der unseren in Deutschland, mit einer guten durchschnittlichen und allgemein gültigen Versorgung, helfen uns Spender wie Pfeiffer Vacuum oder Menschen für Kinder, das Maß der Dinge auf ein „sehr gut“ zu erhöhen“, erläuterte abschließend Prof. Dr. Körholz mit dankbarem Blick in die Runde.

Bild: Krentscher

Bildunterschrift: Norbert Schmidt, Nicole Schöne, Dieter Greilich, Nathalie Benedikt, Prof. Dr. Dieter Körholz, Matthias Späth, Stefan Zeiger